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Zahnarztpraxis Frank Busch

Parodontologie

Parodontologie

In der Parodontologie dreht sich alles um Ihr Zahnfleisch und den Zahnhalteapparat, der die Zähne in ihren Knochenfächern verankert.

Laut aktueller Mundgesundheitsstudie liegt der häufigste Grund für Zahnverlust bei Erwachsenen nicht bei Karies und Folgekrankheiten, sondern bei parodontalen Erkrankungen.

Dazu zählen:

  • die Zahnfleischentzündung („Gingivitis“)
  • der Zahnfleischrückgang (früher fälschlicherweise als „Parodontose“ bezeichnet)
  • die Parodontitis, in den meisten Fällen die Folge einer unbehandelten Zahnfleischentzündung

Wie sieht die Behandlung bei uns aus?

Regelmäßige Kontrolltermine sind die Basis!

Eine normale Zahnfleischentzündung ist in der Regel schnell geheilt. Bleibt sie aber unbehandelt, kann sich eine Parodontitis entwickeln. Sie ist leider nicht heilbar, nur aufhaltbar. Das Problem: Meist bemerken Sie selbst nicht, dass Sie an einer Parodontitis erkrankt sind – sie verläuft in vielen Fällen ohne Schmerzen und Zahnfleischblutungen.

Parodontitis

Leiden Sie bereits an der Erkrankung, ist unser wichtigstes Ziel, die akute Entzündung zu stoppen. Mit gezielten Maßnahmen versuchen wir, einen gesunden Zustand Ihres Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates wieder herzustellen.

Zahnfleischrückgang

Zahnfleischrückgang ist ebenfalls nicht umkehrbar, aber hier ist keine Entzündung im Spiel. Ihr Zahnfleisch kann sich unter Umständen aufgrund Ihrer Veranlagung, Funktionsstörungen Ihres Kiefergelenks oder auch Zähneknirschen (Bruxismus) zurückbilden. Eine falsche Zahnputztechnik kann letztendlich der Auslöser für den Rückgang sein.

Hier hilft für den Anfang, sich eine andere Methode anzugewöhnen, die gut für Ihr Zahnfleisch ist und es sanft massiert. Wir zeigen Ihnen, wie’s geht! Liegen funktionsdiagnostische Fehlbelastungen Ihrer Zähne und/oder Zähneknirschen vor, ergreifen wir eine auf Sie abgestimmte Behandlung, damit wir dem weiteren Rückgang des Zahnfleisches entgegenwirken können.

Wichtig: Ihre Mithilfe

Weil wir die Parodontitis oder den Zahnfleischrückgang nicht heilen, sondern nur aufhalten können, sind wir zusätzlich auf Ihre eigene Zahn- und Mundpflege angewiesen. Damit unterstützen Sie maßgeblich den Erfolg der Behandlung. Wir zeigen Ihnen, was Sie an Ihrer Mundhygiene noch verbessern können und geben Ihnen praktische Tipps, wie Sie sie auf die Erkrankungen ausrichten können.

Haben wir zum Beispiel herausgefunden, dass ein nicht-entzündlicher Zahnfleischrückgang durch Fehlfunktionen des Kiefergelenks hervorgerufen wurde, können wir begleitend eine geeignete Therapie mit Zahnschienen einleiten.

Welche Biotypen gibt es?

Es gibt den dicken und den dünnen Biotyp. Beide kennzeichnen sich durch bestimmte äußerliche Merkmale, anhand derer Zahnmediziner erste Einschätzungen vornehmen können, wie beispielsweise eine Behandlung im besten und im schlimmsten Fall verlaufen könnte.

Der dicke Biotyp ist von den zweien mit Abstand der häufigere. Mehr als drei Viertel aller Menschen besitzen dessen Merkmale. Für ihn ist zum Beispiel kennzeichnend, dass dasKnochenfach, in welchem der Zahn verankert ist, einen breiten Knochen und zugleich ein dichtes, faser- und kollagenreiches Gewebe aufweist. Die Zahnwurzel hat einen dicken Durchmesser, und sie ist vergleichsweise kurz. Beim dicken Biotypen ist der Ausgang einer Therapie in der Regel häufiger vorhersehbar als beim dünnen Biotypen.

Der dünne Biotyp dagegen, zu denen ungefähr das restliche Viertel aller Menschen zählt, weist ein von der Dichte her lockeres, elastinreiches Gewebe im Knochenfach auf. Im Gegensatz zum Kollagen, welches fest und kaum beweglich ist, ist das Eiweiß Elastin dehnbar und flexibel. Meistens sind die Zahnwurzeln beim dünnen Biotyp vom Durchmesser eher schmal und konisch geformt.

Eine Therapie wird dementsprechend individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmt, damit sie langfristig den gewünschten Erfolg zeigt.